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Aufstand der Lehrer gegen zweite Fremdsprache

Der Fremdsprachenunterricht in der Primarschule sorgt seit seiner Einführung für Diskussionen. Nun setzen die Lehrer einen Hilferuf ab.

Ohne zusätzliche Unterstützung sei es nicht möglich, in der Primarschule zwei Fremdsprachen zu unterrichten, heisst es bei Lehrern: Schülerinnen und Lehrerin in einer Primarschule in der Ostschweiz.
Ohne zusätzliche Unterstützung sei es nicht möglich, in der Primarschule zwei Fremdsprachen zu unterrichten, heisst es bei Lehrern: Schülerinnen und Lehrerin in einer Primarschule in der Ostschweiz.
Sophie Stieger

Wechselt heute eine Familie den Wohnkanton, müssen die Kinder im Extremfall mehrere Jahre Englisch- oder Französischunterricht nachbüffeln. Jeder Kanton gestaltet den Fremdsprachenunterricht autonom. Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat dies vor fast zehn Jahren erkannt und will seither den Fremdsprachenunterricht in den Kantonen einander angleichen. Die Primarschüler in der ganzen Schweiz sollen spätestens ab dem dritten Schuljahr die erste Fremdsprache und ab dem fünften Schuljahr die zweite Fremdsprache lernen. Um dies zu erreichen, müssen fast alle Kantone den Fremdsprachenunterricht in der Primarschule neu organisieren.

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