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Baselbiet für Hooligan-Konkordat

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land ist für den Beitritt zum verschärften Hooligan-Konkordat. Der entsprechende Antrag wird nun dem Landrat unterbreitet.

Gewaltbereite sollen aus den Stadien verschwinden: Fussballfans in der Steinenvorstadt in Basel.
Gewaltbereite sollen aus den Stadien verschwinden: Fussballfans in der Steinenvorstadt in Basel.
Keystone

Trotz des kontroversen Vernehmlassungsverfahrens unter den Parteien ist der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, der Meinung, dass der Konkordatsbeitritt im öffentlichen Sicherheitsinteresse liege.

Die einzelnen Massnahmen seien jedoch mit dem nötigen Augenmass nur als «ultima ratio» anzuwenden. Der Kanton Basel wehrte sich lange Zeit gegen das Hooligan-Konkordat

Skepsis geäussert

Die Überweisung an den Landrat und eine allfällige Volksabstimmung ermöglichten es, die fraglichen Neuerungen demokratisch zu diskutieren, hält die Regierung fest. Mit ihrer Stellungnahme steht sie im Kontrast zur Regierung im Nachbarkanton Basel-Stadt: Diese hat den Beitritt ebenfalls dem Parlament vorgelegt, dabei aber klar ihre Skepsis zu erkennen gegeben.

Die Entscheidung des Regierungsrats hat für andere Kantone Signalwirkung. Bei Hochrisikospielen des FC Basel gegen andere Clubs war es in den letzten Jahren immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und gewaltbereiten Fussballfans gekommen. Bereits am 9 Juni sprach sich auch die Mehrheit der Zürcher Stimmbürger deutlich für ein verschärftes Hooligan-Konkordat aus. Politiker forderten damals eine engere Zusammenarbeit zwischen Clubs und Kantonen.

SDA/lvm

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