Zum Hauptinhalt springen

Bildungsausgaben verdoppeln sich in 20 Jahren beinahe

Zusatzaufgaben und kleine Klassen gehen bei den Schulen ins Geld – aber nicht nur das. Wo der Bildungsökonom Stefan Wolter nun den Hebel ansetzen würde.

Felix Schaad, Tages-Anzeiger

Ende Oktober schockierte der Kanton Luzern mit Sparplänen für die Schule. Er will Gymnasien und Berufsschulen eine Woche Zwangsferien verordnen, um das Budget um acht Millionen zu entlasten. Zuvor hatte bereits St. Gallen die Bildungskosten mit Zwangsferien an der Berufsschule gesenkt, und auch andere Kantone machen vor der Schule nicht Halt, wenn sie die Ausgaben senken müssen. Sparen bei der Bildung: Spielt sich da wirklich «ein Tabubruch» ab, wie der «Blick» kürzlich schrieb? Luzerns parteiloser Finanzdirektor Marcel Schwerzmann relativiert. Dem Bereich Bildung stehe trotz Sparmassnahmen jedes Jahr mehr Geld zur Verfügung, sagte er bei der Präsentation des Sparprogramms. Die budgetierten Bildungskosten des Kantons stiegen von 882,8 Millionen Franken im Jahr 2014 auf 915,3 Millionen 2017.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.