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Bis zu 500 Franken pro Stunde

Mit der Honoraraffäre in Baselland rücken Sitzungsgelder in den Fokus. Auch Regierungsräte in anderen Kantonen erhielten viel Geld – und behielten es.

Zahlt 111'000 Franken an zurückbehaltenen Honoraren an den Kanton Baselstadt zurück: Der zurückgetretene basel-städtische Gesundheitsdirektor Carlo Conti.
Zahlt 111'000 Franken an zurückbehaltenen Honoraren an den Kanton Baselstadt zurück: Der zurückgetretene basel-städtische Gesundheitsdirektor Carlo Conti.
Marcel Bieri, Keystone

Der basel-städtische Gesundheitsdirektor Carlo Conti bezahlt für seine zurückbehaltenen Honorare einen hohen politischen Preis: Er tritt zurück. Zudem bezahlte er insgesamt 111'000 Franken an den Kanton zurück. Damit erhöht er den Druck auf die ehemaligen und amtierenden Regierungsräte im Nachbarkanton Baselland. Dort wurden vor Weihnachten Honorarverfehlungen verschiedener Politiker publik. Regierungsräte und Chefbeamte behielten Honorare für Verwaltungsratsmandate, statt diese wie vorgeschrieben an die Staatskasse zu überweisen. Dem Kanton entgingen dadurch allein in den letzten fünf Jahren mindestens 320'000 Franken.

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