Zum Hauptinhalt springen

Blatters Partner packen aus

Eine Sportmarketing-Agentur macht Medien – unter anderem dem «Tages-Anzeiger» – Dutzende interne Dokumente zugänglich. Darin tauchen schwere Vorwürfe gegen die Fifa-Spitze auf.

Die Fifa steckt bereits in der Krise – nun kommt die nächste Welle auf sie zu: Eine Schweizer Sportmarketing-Firma hat heute Donnerstag eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten öffentlich gemacht. Ausgewählte Medien aus den USA, England, Deutschland und der Schweiz, darunter der TA, haben anlässlich eines Treffens in Zürich USB-Sticks erhalten, die Dutzende Verträge, E-Mails und Scans von WM-Tickets enthalten.

Die Dokumente, die zum Teil von den obersten Fifa-Exponenten unterschrieben sind, drehen sich um die Hintergründe eines heiklen, schwarzmarktanfälligen Geschäfts. Es geht um den Verkauf von WM-Tickets und sogenannten Hospitality-Paketen. Letztere sind Kombiangebote, die an grosse Firmen verkauft werden, die dann ihren besten Kunden in den Stadien exklusive Logenplätze samt Verpflegung offerieren können. Die Schweizer Firma, die an die Öffentlichkeit tritt, heisst JB Sports Marketing. Sie wird geleitet vom Zürcher Anwalt Heinz Schild und vom israelischen Ex-Fussballer Benny Alon, der heute in den USA lebt. Die beiden erheben schwere Vorwürfe gegen die Fifa. In den Dokumenten tauchen auch die Namen von Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke und von Präsident Sepp Blatter auf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.