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Bundesrat kämpft mit fragwürdigen Zahlen gegen SVP-Initiative

Der Wohnraum pro Kopf stagniert in der Schweiz seit Jahren. Dennoch nennt die Regierung die steigenden Raumansprüche als einen Grund für die Probleme auf dem Wohnungsmarkt.

Felix Schaad, Tages-Anzeiger

Die Zahl geistert seit geraumer Zeit durch die Debatte über die Wohnungsnot: 50 m². So viel Wohnraum beanspruche heute durchschnittlich eine Person in der Schweiz. Diese Zahl ist politisch aufgeladen. So versuchen Bundesräte damit im Vorfeld der Abstimmung über die SVP-Einwanderungsinitiative zu beweisen, dass nicht allein die Zuwanderung zur Wohnungsknappheit in Teilen der Schweiz geführt habe. Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) hat unlängst verlauten lassen, auch die Nachfrage nach grösseren und besser ausgebauten Wohnungen sei «markant» gewachsen: «Belegte eine Person 1980 noch 34 m² Wohnfläche, sind es heute rund 50 m².»

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