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Candinas will nicht CVP-Präsident werden

Bahn frei für Gerhard Pfister: Auch Nationalrat Martin Candinas verzichtet auf eine Kandidatur für das CVP-Präsidium.

Nicht bereit für den «nächsten grossen Schritt»: Martin Candinas während der Wintersession in Bern. (16. Dezember 2015)
Nicht bereit für den «nächsten grossen Schritt»: Martin Candinas während der Wintersession in Bern. (16. Dezember 2015)

Nach dem Solothurner Ständerat Pirmin Bischof verzichtet auch der Bündner Nationalrat Martin Candinas auf eine Kandidatur für die Parteispitze der CVP. Candinas erklärte in einem Interview auf dem Onlineportal der «Südostschweiz», er hätte felsenfest von der Richtigkeit einer Kandidatur überzeugt sein müssen: «Doch das war ich nicht.» Er sei noch nicht bereit für «einen nächsten grossen Schritt» in seinem politischen Leben. Zudem will der Bündner genügend Zeit mit seinen drei Kindern verbringen.

Vor Candinas hatte letzte Woche der Solothurner Ständerat Pirmin Bischof erklärt, er wolle nicht CVP-Präsident werden. Bischof führte zeitliche Gründe ins Feld. Kandidatinnen oder Kandidaten für das Parteipräsidium können der CVP-Findungskommission noch bis zum 14. Februar gemeldet werden.

Pfister in der Poleposition

In der Poleposition als neuer CVP-Chef steht der Zuger Nationalrat Gerhard Pfister, der als einziger sein Interesse am Präsidentenamt bislang öffentlich bekundet hat. Der 53-Jährige ist Mitglied des zwölfköpfigen Parteipräsidiums der CVP Schweiz. Er sitzt seit 2003 im Nationalrat und gehört zum rechten Flügel der Partei.

Der Entscheid, wer Nachfolger von Christophe Darbellay wird, fällt am 23. April an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz in Winterthur. Darbellay tritt nach zehn Jahren nicht mehr zur Wiederwahl an.

(SDA)

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