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Das geschickte Manöver der Rega

Nach einem Streit mit Air-Glaciers hat die Rega jüngst mitgeteilt, dass sie auf die Disposition der Rettungsflüge im Kanton verzichte. Eine Aussprache mit der Behörde demonstrierte, wie unentbehrlich die Rega ist.

Bis Ende Jahr wird die Luftrettung wie bisher weitergeführt.
Bis Ende Jahr wird die Luftrettung wie bisher weitergeführt.
Keystone

Bis heute laufen sich Luftrettungen im Kanton Bern ungefähr so ab: Die Sanitätspolizei Bern nimmt Notrufe über die Rettungsnummer 144 entgegen. Ist ein Helikopter notwendig, leitet sie den Anruf standardmässig zur Einsatzzentrale der Rega in Zürich weiter. Diese entscheidet dann, welcher Hubschrauber mit welchem Rettungsmaterial und welchem Team aufgeboten wird. Im Berner Oberland bot die Rega offenbar eigennützig meist eigene Maschinen auf – selbst dann, wenn ein Helikopter der Air-Glaciers schneller am Unfallort gewesen wäre. Das hatten Piloten der Air-Glaciers-Bodenstation in Lauterbrunnen in letzter Zeit jedenfalls behauptet. Mehrmals.

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