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Das Lohn-Experiment von A und B mit 1000 Franken

Die 1:12-Volksinitiative verspricht «gerechte Löhne». Doch wann ist ein Lohn wirklich gerecht? Die Spieltheorie hat dazu ein erhellendes Experiment.

Jungsozialisten sammeln Unterschriften für ihre Initiative «1:12 – Gemeinsam für gerechte Löhne» in Bern. (6. Oktober 2009)
Jungsozialisten sammeln Unterschriften für ihre Initiative «1:12 – Gemeinsam für gerechte Löhne» in Bern. (6. Oktober 2009)
Ruben Sprich, Reuters
SP und Juso stehen gemeinsam hinter der Initiative: Christian Levrat, Parteipräsident der SP und Cédric Wermuth, damaliger Juso-Präsident, am ordentlichen Parteitag der SP Schweiz in Lausanne. (30. Oktober 2010)
SP und Juso stehen gemeinsam hinter der Initiative: Christian Levrat, Parteipräsident der SP und Cédric Wermuth, damaliger Juso-Präsident, am ordentlichen Parteitag der SP Schweiz in Lausanne. (30. Oktober 2010)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Die Gewerbeverbände sind klar gegen die 1:12-Initiative: Hans-Ueli Bigler, Direktor Schweizer Gewerbeverband, beantwortet Fragen von Journalisten. (21. November 2013)
Die Gewerbeverbände sind klar gegen die 1:12-Initiative: Hans-Ueli Bigler, Direktor Schweizer Gewerbeverband, beantwortet Fragen von Journalisten. (21. November 2013)
Steffen Schmidt, Keystone
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Zwei Personen sitzen einander gegenüber und haben die Aufgabe, 1000 Franken unter sich zu verteilen. A muss B ein Angebot machen. Nimmt B an, erhalten beide Geld. Lehnt B ab, so erhält niemand etwas. Natürlich könnte A seinem Gegenüber die Hälfte vorschlagen.

Doch das Experiment zeigt, dass A geneigt ist, B weniger als die Hälfte vorzuschlagen. B steht vor der Frage: Wenn ich annehme, habe ich einer ungleichen Aufteilung zugestimmt, kann aber über zusätzliches Geld verfügen.

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