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«Das wäre ein Bumerang für Tessin und Uri»

Die Schweiz will eine zweite Röhre durch den Gotthard. Für die Co-Präsidentin der Grünen, Regula Rytz, steht die Bevölkerung trotzdem noch hinter dem Alpenschutz.

Fiona Endres
Hat mit der Abstimmung zur zweiten Gotthardröhre eine Niederlage erlitten: Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen.
Hat mit der Abstimmung zur zweiten Gotthardröhre eine Niederlage erlitten: Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen.
Gian Ehrenzeller, Keystone

Eine klare Mehrheit sagt Ja zu einer zweiten Gotthardröhre. Sie haben dagegen gekämpft und sind gescheitert. Woran lag es?

Seit den ersten Umfragen haben wir enorm aufgeholt. Wir haben unsere beschränkten Kräfte auf einen starken Endspurt konzentriert. Es ist bedauerlich, dass es jetzt doch nicht gereicht hat. Dass sich mit Doris Leuthard eine Bundesrätin so stark engagierte, hatte grosses Gewicht. Diese Abstimmung war eine klassische Behördenvorlage. Weil die Bevölkerung den Behörden mehrheitlich vertraut, ist die Unterstützung in der Regel gross.

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