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«Der Mut, beim Unterhaltsrecht wirklich etwas zu ändern, fehlt»

Anna Hausherr vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter kritisiert die geplante Revision beim Kindesunterhalt.

Stefan Schürer
Finanzieller Engpass: Oftmals reicht das Einkommen nach der Trennung nicht mehr aus.
Finanzieller Engpass: Oftmals reicht das Einkommen nach der Trennung nicht mehr aus.
leverkusen.com

Den Vätern ist Bundesrätin Simonetta Sommaruga bereits entgegengekommen. Die gemeinsame elterliche Sorge, die in beiden Räten grundsätzliche ­Zustimmung gefunden hatte, ist primär ein Anliegen der Väter-Lobby. Mit der geplanten Änderung des Unterhaltsrechts greift die Justizministerin nun Forderungen der alleinerziehenden Mütter auf. Nachdem die Vorlage in der Vernehmlassung breite Zustimmung ­gefunden hat, will der Bundesrat dem Parlament bis Ende 2013 ein Gesetz vorlegen. Für Anna Hausherr, Zentralsekretärin des Schweizerischen Verbands alleinerziehender Mütter und Väter, geht das Vorhaben ­jedoch zu wenig weit.

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