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«Das war keine Hetze»

Der «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel bleibt dabei: Der Artikel, in dem sein Blatt den zurückgetretenen SNB-Chef als Gauner bezeichnet, enthalte keine Fehler. Doch über den Rücktritt von Hildebrand freue er sich nicht.

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Es ist nicht entscheidend, wer die Transaktion angeordnet hat: «Weltwoche»-Chefredaktor, Roger Köppel, in der SF-Sendung «Schawinski». (Bild: sf)
Es ist nicht entscheidend, wer die Transaktion angeordnet hat: «Weltwoche»-Chefredaktor, Roger Köppel, in der SF-Sendung «Schawinski». (Bild: sf)

Roger Köppel, der Verleger der «Weltwoche», ist überzeugt, dass der Bericht über den heute zurückgetretenen SNB-Präsidenten, Philipp Hildebrand, keine Verleumdungen enthalten hat. Sein Magazin habe Hildebrand zurecht persönlich für die Devisen-Transaktionen verantwortlich gemacht.

«Die Geschichte stimmt», beteuerte Köppel heute in der Sendung «Schawinski» des Schweizer Fernsehens. Das Gegenteil, also dass seine Frau die Transaktionen in Auftrag gegeben habe und nicht er selber, habe Hildebrand nicht beweisen können.

Der «Weltwoche»-Chefredaktor bleibt bei der Darstellung, dass sein Blatt «aufgedeckt habe, dass der oberste Chef persönlich mit Devisen spekuliert». Über die Quelle dieser angeblichen Enthüllung schweigt Köppel.

«Hildebrand war für Konto verantwortlich»

Es sei aber ohnehin nicht entscheidend, wer die Transaktionen angeordnet habe, sagte er weiter. Das Konto habe Hildebrands Namen getragen, also sei er dafür verantwortlich.

Den Vorwurf der Hetze, den Moderator Roger Schawinski während der Sendung äusserte, liess Köppel an sich abprallen. «Das war keine Hetze. Herr Hildebrand hat sich selber destabilisiert.»

Dass die von der «Weltwoche» geäusserte Rücktrittsforderung am Montag in Erfüllung ging, freut Köppel nicht, wie er betonte. Über Enthüllungen, die einer Bananen-Republik würdig seien, könne man sich gar nicht freuen.

(SDA)

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