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Der «Weltwoche» droht eine Reihe von Klagen

Mögliche Reputationsschäden für die Person Philipp Hildebrand und die Privatbank Sarasin könnten ein juristisches Nachspiel haben. Deren Anwälte loten derzeit alle Möglichkeiten aus.

Hat laut der «Weltwoche» vom 4. Januar kurz vor der Festlegung der Franken-Untergrenze selber mit Dollar gehandelt: Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand.
Hat laut der «Weltwoche» vom 4. Januar kurz vor der Festlegung der Franken-Untergrenze selber mit Dollar gehandelt: Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand.
AFP
Ein Mitarbeiter der Bank Sarasin aus dem IT-Bereich hat die Bankdaten über Dollar-Transaktionen der Hildebrands laut einer Mitteilung der Bank schon im November einem SVP-nahen Anwalt gegeben: Logo der Bank Sarasin in Basel.
Ein Mitarbeiter der Bank Sarasin aus dem IT-Bereich hat die Bankdaten über Dollar-Transaktionen der Hildebrands laut einer Mitteilung der Bank schon im November einem SVP-nahen Anwalt gegeben: Logo der Bank Sarasin in Basel.
Keystone
SVP-Nationalrat Christoph Blocher geriet in der Affäre ebenfalls ins Visier. Er soll laut zwei Sonntagszeitungen die Bankdaten dem Bundesrat übergeben haben. Ihm wurde vorgeworfen, er könnte damit das Bankgeheimnis verletzt haben. Am 2. Januar 2012 wollte er dazu nichts sagen. Es sei Zeit zu schweigen, meinte er lediglich. (Archivbild vom 23. Oktober 2011)
SVP-Nationalrat Christoph Blocher geriet in der Affäre ebenfalls ins Visier. Er soll laut zwei Sonntagszeitungen die Bankdaten dem Bundesrat übergeben haben. Ihm wurde vorgeworfen, er könnte damit das Bankgeheimnis verletzt haben. Am 2. Januar 2012 wollte er dazu nichts sagen. Es sei Zeit zu schweigen, meinte er lediglich. (Archivbild vom 23. Oktober 2011)
Keystone
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Jetzt treten die Kollateralschäden der Affäre um die Finanztransaktionen des abgetretenen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand zutage. Nicht nur eine moralische Diskussion wurde dadurch ausgelöst, sondern auch diverse Rechtsstreitigkeiten stehen im Raum. Die Juristen von Hildebrand auf der einen Seite und von der Privatbank Sarasin auf der anderen Seite behalten sich rechtliche Schritte gegen die «Weltwoche» vor. Es geht dabei um die Verletzung des Persönlichkeitsrechts und um Schadenersatz.

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