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«Der Wolf ist da, und er wird bleiben»

Bundesrätin Doris Leuthard hat wenig Verständnis für die geforderten Massnahmen des Ständerats gegen den Wolf. Der Bund tue bereits genug, damit Wildtiere und Menschen miteinander auskämen.

Ein Wolf, mutmasslich M35, aufgenommen beim Dorfeingang von Bellwald im Obergoms, Wallis. (28. Mai 2013)
Ein Wolf, mutmasslich M35, aufgenommen beim Dorfeingang von Bellwald im Obergoms, Wallis. (28. Mai 2013)
Marco Schmidt, Keystone

Die Ereignisse, um die es geht, fallen in die Zeit zwischen dem 21. Juli und dem 24. August. Ein Wolf riss damals im Goms, im obersten Walliser Kantonsteil, amtlich nachgewiesen 39 Schafe zu Tode, er hielt die Region und darüber hinaus die halbe Schweiz in Atem.

Am 2. September brachte ihn ein einheimischer Wildhüter im Auftrag der Regierung zur Strecke. Dennoch hält das Tier die Politik weiterhin auf Trab: Am Donnerstag diskutierte die kleine Kammer ausführlich über Wölfe, die Wolfspolitik und das Wolfsmanagement – als Folge einer Interpellation des Oberwalliser Ständerates René Imoberdorf (CVP/CSP).

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