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Die heile Welt entpuppte sich für eine Syrerin als Hölle

Zuerst floh sie vor dem Krieg in die Schweiz, dann vor ihrem gewalttätigen Mann. Nun soll eine Syrerin mit ihren Kindern ausgeschafft werden.

Auch fernab des Krieges ist die Welt nicht heil: Die syrische Mutter mit ihren beiden Kindern. Foto: Jürg Spielmann
Auch fernab des Krieges ist die Welt nicht heil: Die syrische Mutter mit ihren beiden Kindern. Foto: Jürg Spielmann

Eine Reise der Hoffnung. Das soll es im Sommer 2016 werden. R. O.* packt ihre beiden jüngeren Kinder ins Auto. Sie verlassen das nordeuropäische EU-Land Hals über Kopf. Ihr Ziel: der sichere Schoss der Familie. Die Eltern und die Geschwister von R. O. sowie vier Cousins mit Frauen und ein Onkel leben in der Schweiz. Letzterer seit zwei Jahrzehnten. Er vermittelt seiner Nichte einen Anwalt – das erhöhe die Chancen, bleiben zu können, erklärt er ihr. Er schickt sie ins Empfangs- und Verfahrenszentrum nach Kreuzlingen, wo sie sich, ohne Ausweispapiere, mit ihren Kindern registrieren lässt. Und um Asyl ersucht.

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