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Die Mehrheit will ein Rahmenabkommen mit der EU

Nur die SVP-Wähler sind geschlossen dagegen. Auch bei den flankierenden Massnahmen ist eine Mehrheit kompromissbereit.

Flankierende Massnahmen schützen vor Billiglöhnen: Grenzgänger vor dem Zoll in Chiasso.
Flankierende Massnahmen schützen vor Billiglöhnen: Grenzgänger vor dem Zoll in Chiasso.
Keystone

Eine Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger steht gemäss einer Umfrage Verhandlungen der Schweiz mit der EU über ein Rahmenabkommen positiv gegenüber. Deutlich dagegen sind einzig die SVP-Anhänger.

In der Online-Umfrage der Forschungsstelle Sotomo sagten 59 Prozent der Teilnehmenden Ja oder eher Ja zur Frage, ob die Schweiz mit der EU ein Rahmenabkommen aushandeln soll, wie Radio SRF und SRF online am Mittwoch berichteten. 38 Prozent sprachen sich dagegen aus. Mehrheitlich befürwortet wurden die Verhandlungen von Anhängern aller Parteien, ausser der SVP. Letztere sagten mit 81 Prozent deutlich Nein.

Auch die Haltung zu den flankierenden Massnahmen wurde abgefragt. 53 Prozent sind demnach bereit, eine gewisse Lockerung beim Lohnschutz in Kauf zu nehmen. Dabei geht es aber hauptsächlich um eine Vereinfachung der Abläufe. Nur 13 Prozent sind mit einem Abbau der flankierenden Massnahmen einverstanden.

Sotomo wertete vom 13. bis am 18. September die Antworten von 12'179 Personen zum SRG-Wahlbarometer aus. Diese wurden unter anderem nach Geschlecht, Alter, Wohnort und Stimm- und Wahlverhalten gewichtet. Der Stichprobenfehler liegt bei +/- 1,5 Prozentpunkten.

(SDA)

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