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«Die Schweiz würde kaum länger als einige Wochen überleben»

Der Europa-Experte Dieter Freiburghaus sagt, der Volksentscheid werde die künftigen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU belasten. Er hält das für dramatisch.

Die EU reagiert verärgert und zieht erste Konsequenzen: Ein SVP-Plakat für ihre Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» in Effretikon ZH. (12. Januar 2014)
Die EU reagiert verärgert und zieht erste Konsequenzen: Ein SVP-Plakat für ihre Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» in Effretikon ZH. (12. Januar 2014)
Steffen Schmidt, Ex-Press
Spricht von einer «Weichenstellung»: Bundesrätin Simonetta Sommaruga kommentiert das Abstimmungsresultat – es stellten sich nun viele Fragen, der Ausgang der Verhandlungen mit der EU sei ungewiss. (9. Februar 2014)
Spricht von einer «Weichenstellung»: Bundesrätin Simonetta Sommaruga kommentiert das Abstimmungsresultat – es stellten sich nun viele Fragen, der Ausgang der Verhandlungen mit der EU sei ungewiss. (9. Februar 2014)
Reuters
Die grosse Frage nach der Abstimmung: Wie reagiert die EU auf die Begrenzung der Zuwanderung? (Archivbild)
Die grosse Frage nach der Abstimmung: Wie reagiert die EU auf die Begrenzung der Zuwanderung? (Archivbild)
Keystone
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Eine Absage der Schweiz an die Personenfreizügigkeit würde von der EU als Kriegsgrund angesehen, haben Sie vor der Abstimmung gesagt.

Das stimmt für mich immer noch, nur glaube ich nicht, dass es so weit kommen wird. Die Initiative ist so offen formuliert, dass das Parlament sie umsetzen kann, ohne die bilateralen Verträge auflösen zu müssen. Dafür spricht der Schweizer Pragmatismus. Sowieso wird in den nächsten drei Jahren nichts passieren, was die Personenfreizügigkeit infrage stellt.

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