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Doppelte Hürde für Gentests an Embryonen

Jedes Paar, das auf künstliche Befruchtung zurückgreift, soll künftig kranke Embryos aussortieren können.

«Dieses Thema lässt niemanden unberührt»: Bundesrat Alain Berset.
«Dieses Thema lässt niemanden unberührt»: Bundesrat Alain Berset.
Peter Schneider, Keystone

Die Schweiz ist bei der Fortpflanzungsmedizin eines der restriktivsten Länder in Europa. Verboten ist bis heute unter anderem die Präimplantationsdiagnostik (PID), die genetische Untersuchung von Embryonen, die ausserhalb des Mutterleibes durch künstliche Befruchtung entstanden. Damit diese Tests vor der Einpflanzung des Embryos nun auch in der Schweiz angewandt werden dürfen, muss das PID-Verbot in der Verfassung aufgehoben werden. Darüber stimmen Volk und Stände am 14. Juni ab.

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