Zum Hauptinhalt springen

«Ein EU-Beitritt wäre letztlich die Konsequenz»

Für Thomas Cottier, Professor für Europa- und Wirschaftsvölkerrecht an der Universität Bern, fordern Freihandelsgespräche zwischen der EU und den USA die Schweiz heraus.

Simon Wüthrich
Herausforderung: Freihandelsgespräche zwischen EU und den USA
Herausforderung: Freihandelsgespräche zwischen EU und den USA
STR, Keystone

Heute beginnen in Washington die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Ist das gut oder schlecht für die Schweiz? Die Verhandlungen zwischen den USA und der EU führen bei Erfolg zum Abbau von allen Zöllen auf Industrieprodukte, zu einer weiteren Absenkung von Agrarzöllen – nicht aber Direktzahlungen – und mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einer gegenseitigen Anpassung der Regulierungen und Vorschriften für Handelsprodukte. Für die Schweiz ist dies ein Nachteil, weil Produkte mit Schweizer Ursprung in den USA weiterhin verzollt und einer Prüfung unterzogen werden müssen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen