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Ein offenes Haus für Lobbyisten

Das Milizparlament ist auf Einflüsterer angewiesen. Im Fall Borer aber wurden Grenzen überschritten. Kein Einzelfall.

Ein schlechter Ruf haftet Lobbyisten an, schon immer. Das zeigt auch ein Blick in den Duden: Lobbying wird dort als «Beeinflussung, Manipulation» beschrieben. Der Fall des ehemaligen Botschafters Thomas Borer, der in der Schweiz für die Interessen Kasachstans weibelt und sich dafür offenbar fürstlich entlöhnen lässt, passt in dieses Bild. Auch vor der Volksabstimmung über den Kauf schwedischer Gripen-Kampfjets waren die angeblich rücksichtslosen Lobbyisten der Rüstungs­industrie ein heiss diskutiertes Thema.

Gefragte Expertise

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