Zum Hauptinhalt springen

Ein umstrittenes Geschenk

Der Erbe einer vor den Nationalsozialisten geflohenen Kunstsammlerin forderte vom Bund eine Zeichnung Van Goghs zurück– und blitzte bei der US-Justiz ab.

«Ansicht von Les Saintes-Maries-de-la-Mer»: Zeichnung von Van Gogh.
«Ansicht von Les Saintes-Maries-de-la-Mer»: Zeichnung von Van Gogh.
Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Winterthur

Dass es für die Eidgenossenschaft ein teurer Rechtsstreit werden würde, war den Beteiligten von Anfang an bewusst. Mit Anwaltskosten von mehreren Hunderttausend Franken rechneten Insider, als 2009 in New York Klage gegen die Eidgenossenschaft eingereicht wurde. Wie viel Geld der Prozess um eine Tuschezeichnung Vincent van Goghs den Bund tatsächlich kostete, gaben die Behörden jedoch auch nach Verfahrensende nicht bekannt. Nun zeigt sich: Der Streit um das Bild «Ansicht von Les Saintes-Maries-de-la-Mer» hat nur schon zu Anwaltskosten von 1,47 Millionen Franken geführt. Dies geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Finanzdepartements hervor.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.