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Eizellenspende soll in der Schweiz erlaubt werden

Jährlich reisen Hunderte von Paaren ins Ausland für eine gespendete Eizelle. Das soll sich ändern. Doch noch sind mehrere Fragen offen.

Samen- und Eispenden sollen vor dem Gesetz gleich sein: Eizelle unter dem Mikroskop. Foto: DeAgostini, Getty
Samen- und Eispenden sollen vor dem Gesetz gleich sein: Eizelle unter dem Mikroskop. Foto: DeAgostini, Getty

Aus Sicht der Fortpflanzungsmediziner legt das aktuelle Schweizer Gesetz unfruchtbaren Paaren unnötig hohe Hürden in den Weg. Die künstliche Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) ist für verheiratete heterosexuelle Paare bei medizinischen Problemen zwar erlaubt. Dabei dürfen bei Unfruchtbarkeit des Mannes Samenspenden verwendet werden, bei medizinischen Problemen der Frau nicht aber gespendete Eizellen. Jährlich reisten deshalb Hunderte von Paaren ins Ausland, sagt Bruno Imthurn, Direktor der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am Universitätsspital Zürich.

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