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«Ethisch bedenklich»

Eduard Kiener kritisiert die Energiestrategie des Bundesrats. Der Atomausstieg befeuere den Verbrauch fossiler Energien – mit Folgen fürs Klima, warnt der ehemalige Chef des Bundesamts für Energie.

Eduard Kiener: «Ich halte das Risiko der Kernkraft auch nach Tschernobyl und Fukushima für vertretbar.» Foto: Beat Schweizer
Eduard Kiener: «Ich halte das Risiko der Kernkraft auch nach Tschernobyl und Fukushima für vertretbar.» Foto: Beat Schweizer

Sie waren bis 2001 Chef des Bundesamts für Energie. Seither müssen Sie als Aussenstehender mit ansehen, wie die Politik eine Energiestrategie umsetzt, die nicht in Ihrem Sinne ist. Eine Qual?

Das nicht gerade. Es läuft in der Energiepolitik zwar nicht wunschgemäss; das treibt mich um – als Staatsbürger. Unter Abwesenheitsfrust leide ich aber nicht. Mit meinem ehemaligen Amt pflege ich noch immer einen guten Kontakt.

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