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Fahrende dürfen nun doch mitreden

Nach einem Eklat lenkt das Bundesamt für Kultur ein. Jetzt können Jenische, Sinti und Roma zum ersten Mal auf Augenhöhe mit den Behörden sprechen.

Von Anja Burri, Bern
Im April dieses Jahres räumte die Polizei die Allmend in Bern, die Jenische aus Protest besetzt hatten. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Im April dieses Jahres räumte die Polizei die Allmend in Bern, die Jenische aus Protest besetzt hatten. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Es hätte ein zukunftsweisendes Treffen werden sollen: Mitte November lud das Bundesamt für Kultur (BAK) die Organisationen der Jenischen, Sinti und Roma sowie Nichtregierungsorganisationen zu einer Sitzung ein. Endlich sollte der Startschuss für die von allen Seiten geforderte Taskforce zum Schutz nationaler Minderheiten fallen. Auch der Bundesrat hatte sich dazu bekannt. Er werde sich dafür einsetzen, «um den fahrenden Minderheiten eine ihrer Kultur entsprechende Lebensweise zu ermöglichen», versprach er dem Parlament.

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