Was ist typisch schweizerisch in der Musik?

Stäfa. - Das Orchester Stäfa- Uerikon geht in seinem aktuellen Programm der Frage nach, was es braucht, dass man Musik als typisch schweizerisch wahrnimmt. In der Aufführung vom Freitag, 4. September, präsentiert es unter der Leitung von Pius Brunner musikalische Kostproben, bei denen Traditionelles und Modernes ineinander verschmelzen.

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Ein erstes Beispiel dafür sind Engadiner Volkslieder, welche von Gion Antoni Derungs für Klarinette und Orchester bearbeitet wurden und auf diese Weise in einem neuen Kleid daherkommen. Die Soli spielt Beatrice Dürr.

Der in Meilen wohnhafte Matthias Kofmehl spielt ein Alphornkonzert von Carl Rütti. Ungewohnt jazzige Rhythmen werden in diesem Stück mit typischen Alphornklängen kombiniert. Der vielseitige Musiker Kofmehl, welcher auch als Dirigent tätig ist, tritt schon seit Jahren immer wieder mit dem urtümlichen Instrument auf und hat bereits mehrere Uraufführungen damit bestritten.

Zum Abschluss ertönt als eine Art Fremdbild der Schweiz Felix Mendelssohns «Schweizer Sinfonie» genanntes Werk. Diesen Titel trägt es, weil im Trio des Scherzos ein urschweizerischer Kuhreigen erklingt. Das Orchester spielt zwei Sätze daraus. (TA)

Freitag, 4. September, 19 Uhr, ref. Kirche Stäfa. bild PD Hornist Matthias Kofmehl bläst im Konzert das urtümlichere Alphorn.

Erstellt: 01.09.2009, 02:02 Uhr

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