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Harter Vorwurf: IV streicht Renten von Behinderten

Die Invalidenversicherung muss 4500 Renten streichen. Anwältinnen kritisieren nun, sie stelle vor allem Bezüge von Rentnern mit psychischen Störungen infrage.

Schmerz, der sich medizinisch nicht nachweisen lässt: Die IV will bei chronischen Schmerzen oder Schleudertrauma 4500 Renten aufheben. Im Bild behandelt ein Schweizer Arzt eine Schmerzpatientin.
Schmerz, der sich medizinisch nicht nachweisen lässt: Die IV will bei chronischen Schmerzen oder Schleudertrauma 4500 Renten aufheben. Im Bild behandelt ein Schweizer Arzt eine Schmerzpatientin.
Keystone

Die Invalidenversicherung (IV) hat bis 2014 rund 4500 Renten von Schmerz- und Schleudertrauma-Patienten zu streichen. So lautet der Auftrag des Parlaments. Die IV weitet den Gesetzesauftrag in einzelnen Fällen aber auch auf psychisch oder körperlich Behinderte aus, wie Sozialversicherungsanwälte kritisieren. Besonders die IV-Stelle Zürich scheint grosszügig auszulegen, wer zur Gruppe der IV-Rentner mit klinisch nicht nachweisbaren Syndromen gehört. Das Bundesamt für Sozialversicherung bestätigt allerdings, dass auch IV-Rentner von Rentenannullationen betroffen sein können, die nur in der Nebendiagnose als Schmerzpatienten bezeichnet wurden.

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