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Herzstücke der Bundesinformatik werden mit Verspätung erneuert

Nicht nur Software-, auch IT-Infrastrukturprojekte laufen nicht rund. Es drohen Engpässe und Mehrkosten.

Swisscom hatte den Auftrag, die Datennetze der Bundesverwaltung zu erneuern. Dann intervenierte die Konkurrenz. Foto: Alamy
Swisscom hatte den Auftrag, die Datennetze der Bundesverwaltung zu erneuern. Dann intervenierte die Konkurrenz. Foto: Alamy

Es geht um sehr viel Geld. Bis zu 230 Millionen Franken winken der Swisscom für Erneuerung und Unterhalt der Datennetze der Bundesverwaltung. Den Zuschlag dafür erhielt sie Anfang Februar. Innerhalb von fünf Jahren soll die Swisscom 400 Standorte der Verwaltung verkabeln. Optional kommen später bis zu 1000 weitere Standorte hinzu, genauso wie zusätzliche Dienstleistungen wie beispielsweise die Datenverschlüsselung. Den Grundsatzentscheid, dass die Verwaltung einen grossen Teil des Datennetzes auslagern soll, fällte der Bundesrat bereits 2011. Ein wichtiges Argument waren die Kosten.

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