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Hochschulen kommen SVP zuvor

Die SVP hat die Numerus-clausus-Debatte ins Rollen gebracht. Die Unis haben aber schon selbstständig Massnahmen ergriffen.

Ein Jahr nach Studienabschluss liegt die Arbeitslosigkeit bei Geistes- und Sozialwissenschaftlern bei 8,5 Prozent. Fünf Jahre danach sinkt sie auf 2,8 Prozent.
Ein Jahr nach Studienabschluss liegt die Arbeitslosigkeit bei Geistes- und Sozialwissenschaftlern bei 8,5 Prozent. Fünf Jahre danach sinkt sie auf 2,8 Prozent.
BFS
«Die SVP greift ein wichtiges Problem auf»: SVP-Nationalrat  Peter Keller.
«Die SVP greift ein wichtiges Problem auf»: SVP-Nationalrat Peter Keller.
Keystone
«Der Numerus clausus ist ein gescheitertes Instrument»: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen.
«Der Numerus clausus ist ein gescheitertes Instrument»: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen.
Keystone
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Die SVP forderte diese Woche weniger Studenten der Geistes- und Sozialwissenschaften. Ein Numerus clausus müsse her, heisst es von Seiten der Partei. Dabei reagieren die Hochschulen bereits auf den Studentenansturm in Psychologie oder Publizistik, berichtet die «Schweiz am Sonntag».

Exemplarisch dafür steht die Universität Zürich. Sie hat ein Self-Assessment eingeführt. Der einstündige Online-Selbsttest erkennt Interessen und Erwartungen der Psychologie-Studenten. Er merzt Irrtümer aus. Nun sollen weitere Studiengänge folgen. Zurzeit entwickelt die Uni Zürich einen ähnlichen Test für Publizistik und Biologie. Das könnte die Anmeldungen künftig stark reduzieren.

Dennoch kommt die SVP-Idee gemäss einer Umfrage des «Blicks» gut an. 51,9 Prozent unterstützen den Vorschlag. Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Repräsentativ ist hingegen eine Befragung des Bundes unter Hochschulabsolventen. Fünf Jahre nach Studienabschluss beträgt die Arbeitslosenquote von Geistes- und Sozialwissenschaftlern 2,8 Prozent. Bei den Naturwissenschaftlern sind es 3,8 Prozent.

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