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Hoffnung für genervte Autofahrer

Bummelfahrer auf der Autobahn sind ein Ärgernis, doch Rechtsüberholen ist verboten. Jetzt kündigt der Bund eine Lockerung der Verkehrsregeln an.

Rechtsüberholen verboten: Dichter Verkehr auf der Zürcher Nordumfahrung.
Rechtsüberholen verboten: Dichter Verkehr auf der Zürcher Nordumfahrung.
Gaetan Bally, Keystone

Wer auf der Autobahn rechts überholt, muss mit ähnlich harten Konsequenzen rechnen, wie wenn er rast oder betrunken am Steuer sitzt. Der Fahrausweis ist in der Regel weg, die Bussen betragen oft 1000 Franken und mehr. Dazu kommen Geldstrafen, die nochmals mehrere Tausend Franken betragen können. Doch jetzt stellt der Bund in Aussicht, das bestehende Verbot aufzuweichen. «Das Bundesamt für Strassen, das Astra, prüft mögliche Lockerungen des Rechtsüberholverbots», sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard (CVP) in der Dezember-Session auf eine Frage des Zürcher FDP-Nationalrats Beat Walti. Voraussichtlich Anfang 2018 werde ihr Departement konkrete Vorschläge in die Vernehmlassung schicken, kündigte die Bundesrätin an.

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