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«Ich werde weiter nach Israel reisen»

Israel verbietet wegen Terrorismusvorwürfen eine Organisation, die sich für die Palästinenser einsetzt. Betroffen ist unter anderem Geri Müller. Doch der Grüne Nationalrat lässt sich nicht beeindrucken.

Nationalrat Geri Müller spricht während einer Kundgebung gegen die israelische Militäraktion in Gaza im Dezember 2008.
Nationalrat Geri Müller spricht während einer Kundgebung gegen die israelische Militäraktion in Gaza im Dezember 2008.
Keystone
Mushir al-Masri, Sprecher der islamischen Organisation Hamas sowie palästinensischer Parlamentarier (links), traf sich mit Geri Müller...
Mushir al-Masri, Sprecher der islamischen Organisation Hamas sowie palästinensischer Parlamentarier (links), traf sich mit Geri Müller...
Keystone
Geri Müller mit dem Sänger Michel Buhler sowie den Alt-Nationalräten Jean-Claude Rielle (SP, GE) und Josef Zisyadis (POP, VD) am Flughafen Genf (v. l.). Sie reisten im Januar 2010 in den Gazastreifen, um sich ein Bild der Region nach der Militäroffensive «Plomb durci» zu machen.
Geri Müller mit dem Sänger Michel Buhler sowie den Alt-Nationalräten Jean-Claude Rielle (SP, GE) und Josef Zisyadis (POP, VD) am Flughafen Genf (v. l.). Sie reisten im Januar 2010 in den Gazastreifen, um sich ein Bild der Region nach der Militäroffensive «Plomb durci» zu machen.
Keystone
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Die israelische Regierung belegt einen ihrer grössten Kritiker mit einem Einreiseverbot: Geri Müller, Nationalrat der Grünen und Stadtammann von Baden, droht verhaftet zu werden, sollte er nach Israel einreisen und dort israelische Parlamentarier besuchen. Müller ist Mitglied bei der Organisation Council for European Palestinian Relations (CEPR). Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon hat den CEPR unter Berufung auf Notstandsgesetze für illegal erklärt, wie die Tageszeitung «Haaretz» berichtet hat. Die «Aargauer Zeitung» hat den Fall in der Schweiz heute publik gemacht. Von der Einreisesperre betroffen sind mehrere Mitglieder europäischer Parlamente, so auch die deutsche FDP-Abgeordnete Alexandra Thein.

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