Zum Hauptinhalt springen

Im Dienst der Gleichstellung

Linke und GSoA bekämpfen die Wehrpflicht mit dem Argument der Gleichberechtigung. Dies ärgert bürgerliche Politikerinnen.

Frauen, die wollen, dürfen schon heute Dienst leisten: Eine Soldatin der Schweizer Armee.
Frauen, die wollen, dürfen schon heute Dienst leisten: Eine Soldatin der Schweizer Armee.
Sigi Tischler, Keystone

In Norwegen feiern die Sozialdemokraten die eingeführte Wehrpflicht für Frauen und Männer als wichtigen Schritt zur Gleichstellung. Für linke Politikerinnen und Organisationen in der Schweiz ist dies keine Option: Sie bekämpfen die Wehrpflicht im Namen der Gleichberechtigung. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) nimmt die Schützenhilfe im Abstimmungskampf um ihre Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» dankbar an. Sie bewarb sich kürzlich medienwirksam, aber vergeblich für den Gleichstellungspreis der Stadt Zürich. Das GSoA-Volksbegehren, über das am 22. September abgestimmt wird, fordert die Abschaffung der geltenden Wehrpflicht für Schweizer Staatsbürger. Als Alternative schlägt die GSoA einen freiwilligen Militär- oder Zivildienst für Frauen und Männer vor.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.