Minus 36 Grad in Muotathal – Kältester Morgen seit Februar

In der Nacht auf Mittwoch sind die Temperaturen erstmals in diesem Winter so richtig in den Keller gerasselt.

Frostiges Erwachen: Auch im Flachland lagen die Temperaturen am Mittwochmorgen im Minusbereich.

Frostiges Erwachen: Auch im Flachland lagen die Temperaturen am Mittwochmorgen im Minusbereich. Bild: ALESSANDRO DELLA BELLA/Keystone

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Der Kälteeinbruch ist einer klaren und windstillen Nacht sowie Polarluft aus Grönland zu verdanken, wie die Wetterdienste Meteonews und MeteoGroup am Mittwochmorgen mitteilten. Es war der kälteste Morgen in der noch jungen Wintersaison und der frostigste Morgen seit Februar 2018.

Auf der Glattalp in Muotathal SZ wurden sibirische -36,5 Grad gemessen. Es war der einzige Messpunkt mit einer Temperatur von unter -30 Grad. In den höheren Alpentälern gab es aber durchwegs zweistellige Minuswerte. In La Brévine NE, Andermatt UR, Samedan GR, Ulrichen VS und Buffalora/Ofenpass GR lagen die Temperaturen am frühen Morgen unter -20 Grad.

Die tiefste Temperatur der Flachlandstationen unter 800 Metern über Meer verzeichnete Ilanz GR mit -9,7 Grad. Frostfrei blieb es einzig am Lago Maggiore im Tessin. Die Kälte soll bis am Sonntag anhalten. Trotzdem wird der Dezember wohl viel zu warm ausfallen. Mit der Aufwärmung ab Sonntag werde das Kalenderjahr 2018 wohl das wärmste seit Messbeginn, schreibt MeteoGroup Schweiz in ihrer Mitteilung. (aqie/SDA)

Erstellt: 12.12.2018, 09:28 Uhr

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