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Komatrinker und ihre Eltern sollen bald zur Kasse gebeten werden

Wer derart viel bechert, dass man ihn im Spital behandeln muss, hat die Kosten dafür selbst zu tragen. Dies verlangt Toni Bortoluzzi seit Jahren. Jetzt liegt ein konkreter Gesetzesentwurf vor.

Was fröhlich beginnt, kann böse enden – und am Ende hohe Kosten verursachen: Ende einer Party in Zürich.
Was fröhlich beginnt, kann böse enden – und am Ende hohe Kosten verursachen: Ende einer Party in Zürich.
Beat Marti

Nicht selten enden feuchtfröhliche Partys auf der Notfallstation eines Spitals. Für die dort entstehenden Kosten kommt heute die Allgemeinheit auf – über die Krankenkassenprämien. Der Zürcher SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi findet dies eine «Zumutung» und spricht von einem «massiven Missbrauch des Solidaritätsgedankens». Er will daher das Gesetz ändern. In Zukunft müssten die Verursacher selbst für die Folgen ihrer «Zügellosigkeit» geradestehen – respektive bei Minderjährigen deren Eltern. Auch die Kosten eines allfälligen Aufenthalts in einer Ausnüchterungszelle der Polizei möchte Bortoluzzi konsequent verrechnen.

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