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Laser-Attacken: Drei Militär-Piloten beim Arzt

Piloten werden immer häufiger von Lasern angegriffen. Dies kann zu starken Augen-Schäden führen.

Laiser-Pointer können kilometerweit reichen: ein Mann erklärt eine Sternenkonstellation.
Laiser-Pointer können kilometerweit reichen: ein Mann erklärt eine Sternenkonstellation.

Angriffe mit Lasern auf Piloten nehmen in der Schweiz rasant zu. Wurden dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) im vergangenen Jahr über 40 Fälle gemeldet, so waren es in diesem Jahr bereits 60, wie Bazl-Sprecher Daniel Göring gegenüber dem «Sonntag» sagt. Die Laser-Attacken sind alles andere als harmlos: Drei Piloten der Schweizer Luftwaffe mussten sich nach einem Laser-Angriff mit Augen-Problemen beim Fliegerärztlichen Institut in Behandlung begeben.

Mindestens einer von ihnen war mehrere Tage dienstunfähig. «Je nach Dauer und Intensität der Laser kommt es bei solchen Angriffen zu einer temporären Blendung oder Schäden der Augen», sagt Laurent Savary von der Luftwaffe. Um weitere Angriffe und Gesundheitsschäden bei ihren Piloten zu vermeiden, arbeitet die Schweizer Luftwaffe eng mit dem Bazl zusammen. «Jeder Angriff wurde der Polizei gemeldet», so Savary. Zudem wurden die Piloten über eine mögliche Profilaxe informiert.

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