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Lohnklagen der Lehrerinnen könnten Kantone Millionen kosten

Im Aargau und in Zürich klagen die Lehrerinnen höhere Löhne ein. Sind sie erfolgreich, könnte dies die Kantone teuer zu stehen kommen. Zudem dürften weitere Fälle folgen.

Die unter Spardruck stehenden Kantone müssen sich auf neue Lohnklagen von Lehrkräften einstellen. Im Aargau haben bereits 1200 Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen den Kanton wegen Lohndiskriminierung verklagt. Sie verlangen denselben Lohn wie Kantonsangestellte mit vergleichbaren Stellen.

Obsiegen die Lehrer, muss der Kanton 50 bis 70 Millionen Franken mehr für die Löhne ausgeben, schätzt der Aargauer Lehrerverband. Die Chancen der Lehrer sind intakt: Die kantonale Schlichtungsstelle hat bereits empfohlen, das Lohnsystem zu überprüfen. Der Fall dürfte vor Bundesgericht entschieden werden. Für die Lehrerinnen in der restlichen Schweiz wäre ein Erfolg der Aargauer Kolleginnen eine Ermutigung, ähnlich vorzugehen.

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