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Losone und seine Asylsuchenden

Es gibt sogar eine «Willkommensgruppe». Seit dem 20. Oktober lebt die Tessiner Gemeinde mit der Präsenz der Flüchtlinge in der Kaserne.

Von Gerhard Lob, Losone
Der geschlossene Eingang der stillgelegten Kaserne von Losone: Heute sind hier Asylbewerber untergebracht. Foto: Keystone
Der geschlossene Eingang der stillgelegten Kaserne von Losone: Heute sind hier Asylbewerber untergebracht. Foto: Keystone

Nicht Soldaten, sondern private Sicherheitskräfte bewachen die Kaserne San Giorgio. Besser gesagt: die ehemalige Kaserne. Lang stand diese Militärunterkunft leer. Das Schild «Piazza d’armi» – Waffenplatz – ist geblieben. Seit dem 20. Oktober wird die Struktur als Aussenstelle des Empfangs- und Verfahrenszentrums Chiasso geführt. Derzeit sind 139 Asylsuchende dort untergebracht, hauptsächlich stammen sie aus Eritrea. Ihre Präsenz ist unübersehbar in Losone, einer Nachbargemeinde des Tessiner Nobelorts Ascona. Denn bisher waren hier kaum dunkelhäutige Personen zu sehen. Einige Flüchtlinge sitzen an diesem Nachmittag in der Bushaltestelle namens Caserma.

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