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Neue Strassenkasse doppelt bedroht

Ein um 6 Rappen erhöhter Benzinpreis, mehr Millionen aus dem Bundeshaushalt: So will der Bundesrat fehlende Mittel für die Nationalstrassen eintreiben.

Die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung rund um grosse Schweizer Städte soll vom NFA profitieren: Autobahnumfahrung von Zürich. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung rund um grosse Schweizer Städte soll vom NFA profitieren: Autobahnumfahrung von Zürich. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Den Schweizer Strassenbauern geht langsam, aber sicher das Geld aus. Ein wesentlicher Grund dafür ist der technologische Fortschritt: Der Benzin­verbrauch dürfte in den kommenden Jahren stetig sinken – und mit ihm auch die Einnahmen des Staates, die für den Bau und den Unterhalt der Nationalstrassen reserviert sind. Verkehrsministerin ­Doris Leuthard (CVP) sucht darum nach frischen Geldquellen; zugleich plant sie, die Strassenfinzierung in ein neues juristisches Konstrukt umzubetten. Ergebnis dieser Überlegungen ist der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF), dessen gesetzliche Grundlage der Bundesrat gestern verabschiedet hat.

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