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Open Data soll Tausende Arbeitsplätze schaffen

Am 16. September lanciert der Bund ein Open-Data-Internetportal. Verschiedene Bundesämter stellen dort der Öffentlichkeit Behördendaten frei verwendbar über eine zentrale Plattform zur Verfügung.

Der Kanton Bern muss jährlich 490 Millionen Franken einsparen. Unter anderem sollen 600 Stellen gestrichen werden. Um der Bevölkerung das massive Sparpaket der Regierung besser verständlich zu machen, hat der Verein Opendata.ch die möglichen Einsparungen auf der Basis des 142-seitigen Berichts des Regierungsrats visualisiert. Die Posten sind finanziell und personell aufgeschlüsselt, pro Jahr und Direktion. Zusätzlich wird angegeben, welche Massnahmen die Regierung empfiehlt und welche sie ablehnt. Steuert man Grafikelemente oder Tabelleneinträge mit dem Cursor an, erscheinen Detailinformationen aus dem Bericht. Auf dem Bilf zu sehen: Bundehaus in Bern.be-asp.budget.opendata.ch
Der Kanton Bern muss jährlich 490 Millionen Franken einsparen. Unter anderem sollen 600 Stellen gestrichen werden. Um der Bevölkerung das massive Sparpaket der Regierung besser verständlich zu machen, hat der Verein Opendata.ch die möglichen Einsparungen auf der Basis des 142-seitigen Berichts des Regierungsrats visualisiert. Die Posten sind finanziell und personell aufgeschlüsselt, pro Jahr und Direktion. Zusätzlich wird angegeben, welche Massnahmen die Regierung empfiehlt und welche sie ablehnt. Steuert man Grafikelemente oder Tabelleneinträge mit dem Cursor an, erscheinen Detailinformationen aus dem Bericht. Auf dem Bilf zu sehen: Bundehaus in Bern.be-asp.budget.opendata.ch
Keystone
Die Anwendung «Where does my money go?» aus England zeigt dem Nutzer, wofür der Staat die Steuergelder verwendet. Wer sein Salär angibt, kann die ungefähre Höhe seiner Steuerrechnung ablesen. Diesen Betrag rechnet die Anwendung um, sodass der Nutzer sieht, wie viel von seinem Geld jeden Tag für welche Aufgaben ausgegeben wird. Beispielsweise für Kultur, Umweltschutz, Behörden oder Militär. Interaktive Grafiken schlüsseln die jährlichen Budgetposten der Regierung auf. Visualisierungen zeigen etwa, in welchem Verhältnis die Ausgaben für Arbeitslose zu jenen für Betagte stehen. Das Tool bringt mehr Transparenz in die Staatsrechnung. Auf dem Bild zu sehen: Boris Johnson, Bürgemeister von London zusammen mit Arbeitern der Stadt.wheredoesmymoneygo.org
Die Anwendung «Where does my money go?» aus England zeigt dem Nutzer, wofür der Staat die Steuergelder verwendet. Wer sein Salär angibt, kann die ungefähre Höhe seiner Steuerrechnung ablesen. Diesen Betrag rechnet die Anwendung um, sodass der Nutzer sieht, wie viel von seinem Geld jeden Tag für welche Aufgaben ausgegeben wird. Beispielsweise für Kultur, Umweltschutz, Behörden oder Militär. Interaktive Grafiken schlüsseln die jährlichen Budgetposten der Regierung auf. Visualisierungen zeigen etwa, in welchem Verhältnis die Ausgaben für Arbeitslose zu jenen für Betagte stehen. Das Tool bringt mehr Transparenz in die Staatsrechnung. Auf dem Bild zu sehen: Boris Johnson, Bürgemeister von London zusammen mit Arbeitern der Stadt.wheredoesmymoneygo.org
Keystone
Auf der Website einer grossen Anwaltskanzlei findet sich die UK Road Accident Map. Wer beispielsweise an einen neuen Wohnort zieht, kann nachschauen, wie es dort um die Verkehrssicherheit bestellt ist. Eine interaktive Karte zeigt, wie viele Unfälle sich in der Gegend schon ereignet haben, aufgeschlüsselt nach tödlichen, schweren und leichten Ereignissen sowie nach Beteiligten (Fussgänger, Velofahrer, Autos, Lastwagen, Bus etc.). Selbst das Alter der Verunfallten, deren Geschlecht und die Wetterbedingungen zum Unfallzeitpunkt lassen sich ablesen. Ein Klick auf ein Unfallsymbol listet alle vorliegenden Informationen zum Ereignis auf. Strassenunfallkarte von England.osbornes.net/ukroadaccidentmap
Auf der Website einer grossen Anwaltskanzlei findet sich die UK Road Accident Map. Wer beispielsweise an einen neuen Wohnort zieht, kann nachschauen, wie es dort um die Verkehrssicherheit bestellt ist. Eine interaktive Karte zeigt, wie viele Unfälle sich in der Gegend schon ereignet haben, aufgeschlüsselt nach tödlichen, schweren und leichten Ereignissen sowie nach Beteiligten (Fussgänger, Velofahrer, Autos, Lastwagen, Bus etc.). Selbst das Alter der Verunfallten, deren Geschlecht und die Wetterbedingungen zum Unfallzeitpunkt lassen sich ablesen. Ein Klick auf ein Unfallsymbol listet alle vorliegenden Informationen zum Ereignis auf. Strassenunfallkarte von England.osbornes.net/ukroadaccidentmap
PD
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Der Bund verfügt über umfangreiche Datenbestände von hoher Qualität. Heute sind diese Daten dezentral abgelegt. Einen Teil davon will der Bund ab dem 16. September in maschinenlesbarer Form, gratis und barrierefrei auf die Plattform Opendata.admin.ch laden. Die zentrale Datenbank soll es insbesondere Programmierern ermöglichen, Datensätze beliebig zu kombinieren und daraus nützliche Anwendungen zu entwickeln. Davon erhofft sich der Projektverantwortliche Andreas Kellerhals «wirtschaftliches Wachstum, mehr politische Transparenz und eine höhere Effektivität der Verwaltung».

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