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Patrouille Suisse steigt auf F/A-18 um

Die Schweizer Kunstflugstaffel wechselt das Flugzeug. Voraussetzung ist laut der Luftwaffe allerdings ein Ja an der Urne zum Gripen-Kauf.

Bald soll die Patrouille Suisse statt dem Tiger die FA-18 fliegen: Hier fliegen die Tiger-Piloten in Formation mit einem Airbus A340-300 der Swiss. (5. Mai 2004)
Bald soll die Patrouille Suisse statt dem Tiger die FA-18 fliegen: Hier fliegen die Tiger-Piloten in Formation mit einem Airbus A340-300 der Swiss. (5. Mai 2004)
Schweizer Luftwaffe
Die Swiss-Maschine flog anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Patrouille Suisse zusammen mit den Jets. (5. Mai 2004)
Die Swiss-Maschine flog anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Patrouille Suisse zusammen mit den Jets. (5. Mai 2004)
Schweizer Luftwaffe
Die Formation «Doppelpfeil» über dem Bundeshaus. (16. Juni 2003)
Die Formation «Doppelpfeil» über dem Bundeshaus. (16. Juni 2003)
Schweizer Luftwaffe
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Heute fliegt die Patrouille Suisse mit sechs F-5-Tiger-Jets, die 2016 altersbedingt ausgemustert werden müssen. Wie das Verteidigungsdepartement (VBS) zu einem Bericht der Zeitschrift «Schweizer Soldat» sagte, könnte die Patrouille Suisse danach auf bestehende F/A-18 umsteigen. «Voraussetzung ist allerdings, dass die Gripen-Jets beschafft werden. Sonst verfügt die Luftwaffe nicht über genügend Flugzeuge, um eine Jet-Kunstflugstaffel zu unterhalten. Vorführungen wie bisher würden fraglich», sagt VBS-Kommunikationschef Peter Minder.

Laut Minder ist bei einem Volks-Ja auch denkbar, dass die Patrouille Suisse zu einem späteren Zeitpunkt mit schwedischen Gripen-Jets fliegt. Die Patrouille Suisse ist 1964 aus Anlass der Landesausstellung in Lausanne und des 50-jährigen Bestehens der Luftwaffe gegründet worden. Zu Beginn flogen die Piloten der Sechserformation mit Hunter-Jets, seit 1995 sind die Tiger im Einsatz. Die Mitglieder der in Emmen LU stationierten Patrouille Suisse sind Berufsmilitärpiloten.

daf

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