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Pelli und Müller haben den Freisinn diszipliniert

Das Parlamentarierrating zeigt: Die FDP stimmt so einheitlich, wie es früher nur SP und Grüne taten. Im Zweifelsfall enthalten gilt für Abweichler in der Fraktion.

Die Freisinnigen haben sich von einem politisch disparaten Haufen zu einer geschlossen stimmenden Truppe entwickelt: Ex-Parteipräsident Fulvio Pelli (l.) und sein Nachfolger Philipp Müller.
Die Freisinnigen haben sich von einem politisch disparaten Haufen zu einer geschlossen stimmenden Truppe entwickelt: Ex-Parteipräsident Fulvio Pelli (l.) und sein Nachfolger Philipp Müller.
Keystone

«Unsere Fraktion hat seit 2008 massiv an Geschlossenheit gewonnen und positioniert sich geschlossen und klar von den anderen Parteien differenzierbar rechts der Mitte.» Mit diesen Worten freute sich FDP-Präsident Philipp Müller, als die NZZ kürzlich ein Parlamentarierrating präsentierte. Dieses erscheint regelmässig und teilt die Nationalratsmitglieder aufgrund ihres Abstimmungsverhaltens auf einer Skala von plus 10 (rechts) bis minus 10 (links) ein. Müllers Freude ist verständlich. Zwischen 2000 und heute haben sich seine Freisinnig-Liberalen von einem politisch disparaten Haufen zu einer geschlossen stimmenden Truppe entwickelt. Die interne Spannweite ist von 11,1 auf 2,5 Prozentpunkte gesunken. Statt von minus 1,7 bis zu plus 9,4 bewegt sie sich noch von plus 1,3 bis plus 3,8.

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