So viel kostet die Krankenkassse 2019

Um 1,2 Prozent steigen die Prämien, aber wer spart und wer zahlt drauf? Die Übersicht.

Hat gute Nachrichten für junge Erwachsene: Bundesrat Alain Berset im Interview. Video: SDA

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Die Krankenkassenprämien steigen kommendes Jahr weniger stark als in der Vergangenheit: Im Schnitt stiegen die Prämien seit 1996 um 4,5 Prozent pro Jahr. 2019 werden es 2,7 Prozent beziehungsweise 1,2 Prozent.

1,2 Prozent sind es im neuen System, weil der Bundesrat Alain Berset (SP) die alljährlichen Prämienrunden anders berechnen lässt als bisher. Konkret rechnete der Bund bisher immer mit der sogenannten Standardprämie: Das war die Prämie für Erwachsene mit der tiefsten Franchise von 300 Franken, plus Unfalldeckung, ohne Hausarztmodell oder dergleichen.

Dieses Versicherungsmodell wähle aber nicht einmal mehr jeder fünfte Erwachsene, wie Bundesrat Alain Berset ausführte, weshalb es nicht mehr repräsentativ sei. Der Bund rechnet deshalb neu mit der sogenannten mittleren Prämie. Dabei fasst er alle Altersklassen – also auch Kinder und Jugendliche – zusammen, was die Prämiensprünge optisch schon einmal markant dämpft, wie diese Vergleichsgrafik zeigt.

Im alten wie im neuen System fällt die Prämienrunde 2019 weniger schmerzhaft aus als im Durchschnitt der letzten Jahre. Wie viel wer spart, zeigen diese drei Grafiken nach dem neuen Modell der mittleren Prämien:

(amc/fab/sda)

Erstellt: 24.09.2018, 15:05 Uhr

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