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SP-Politikerin wirft Mieterverband Populismus gegen Ausländer vor

Linke Parteien und Verbände wollen den Anstieg der Wohnungsmieten stoppen. Der Mieterverband regt an, Ausländern erst nach fünf Jahren den Hauskauf zu erlauben. Doch die Idee ist im linken Lager umstritten.

Lässt sich die angespannte Situation im Immobilienbereich entschärfen? Besichtigung einer Wohnung in Zürich.
Lässt sich die angespannte Situation im Immobilienbereich entschärfen? Besichtigung einer Wohnung in Zürich.
Sophie Stieger

Die SP und die Mieterverbände sind unter Handlungsdruck geraten: Ihre Klientel dürfte von ihnen Vorschläge gegen das Mietzinswachstum erwarten, nachdem der Bundesrat am Mittwoch entschieden hat, auf Eingriffe in den Wohnungsmarkt zu verzichten. In der Tat kursieren im linken Lager derzeit verschiedene Ansätze, um die teils dramatische Entwicklung um Zürich und Genf einzudämmen. Der radikalste Ansatz sieht eine Mindestaufenthaltsdauer als Voraussetzung für den Immobilienerwerb vor. Ausländer sollen fünf Jahre in der Schweiz gewohnt haben, bevor sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen dürfen. Lanciert hat diese Idee die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran. Beim Mieterverband, in dessen Vorstand sie sitzt, ist sie damit durchgedrungen.

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