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«Die EU hat kein Interesse zu kündigen»

Heute entscheidet die SVP über die Lancierung der Zuwanderungsinitiative. Diese greift die Personenfreizügigkeit an. Christoph Blocher erklärt, weshalb die Schweiz die EU nicht fürchten muss.

Appelliert an das Selbstbewusstsein der Schweiz: Christoph Blocher.
Appelliert an das Selbstbewusstsein der Schweiz: Christoph Blocher.
Keystone

Herr Blocher, wo genau haben Sie ein Problem mit der Personenfreizügigkeit?Christoph Blocher: Mit diesem Vertrag hat die Schweiz die Ausländerpolitik aus der Hand gegeben. Sie muss die Handlungsfreiheit zurückgewinnen, um die uferlose Zuwanderung begrenzen zu können. Die Personenfreizügigkeit ist nur eine der Ursachen dafür. Weitere sind die offenen Grenzen seit dem Schengen-Abkommen und unser Asylwesen, das ausser Rand und Band ist, weil das Dublin-Abkommen nicht funktioniert und die Behörden nicht ausschaffen.

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