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16 Millionen Nutztiere sind zu viel

Um Schadstoffe zu reduzieren, wollen 19 Organisationen die Zahl der Rinder, Schweine und Hühner in der Schweiz senken.

Wenn Kühe mal müssen, verflüchtigen sich die ausgeschiedenen Harnstoffe zu Ammoniak. Foto: Urs Jaudas
Wenn Kühe mal müssen, verflüchtigen sich die ausgeschiedenen Harnstoffe zu Ammoniak. Foto: Urs Jaudas

In der Schweiz leben fast doppelt so viele Nutztiere wie Menschen. Rund 16 Millionen sind es, davon 11,5 Millionen Hühner, 1,5 Millionen Schweine und ebenso viele Rinder. Noch vor 20 Jahren war der Bestand mit 11 Millionen bedeutend kleiner.

So viele Tiere belasten das Ökosystem vielfältig – und inzwischen so stark, dass seine Tragfähigkeit überschritten ist. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls die Agrarallianz, die aus 19Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Tierwohl, Landwirtschaft und Konsumentenschutz besteht. Geschäftsleiter Christof Dietler sagt: «Fortschritte bei der Biodiversität, bei den Nährstoffüberschüssen oder beim Ammoniak sind nur möglich, wenn die Tierbestände abnehmen.» Dies gelte insbesondere für die Ost- und die Zentralschweiz, die agrarökologisch schon lange als Problemregionen bekannt seien.

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