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Der Junge, der sich zu Tode ass

Im Alter von 17 Jahren stirbt Fabian M. in einem Altersheim. Weder die Eltern, die Kindesschutzbehörde noch die Ärzte und Sozialarbeiter konnten verhindern, dass er sich ins Verderben stürzte.

Trauer um den verlorenen Sohn: Ein Foto von Fabian M. in der Wohnung der Familie. Foto: Urs Jaudas
Trauer um den verlorenen Sohn: Ein Foto von Fabian M. in der Wohnung der Familie. Foto: Urs Jaudas

Die betagten Bewohner finden sich im Stübli ein, dem Gemeinschaftsraum im dritten Stockwerk des Hochhauses. Manche schaffen den Weg allein oder mithilfe des Rollators, anderen steht das Pflegepersonal bei. Es ist Zeit für den Nachmittagskaffee. Dazu gibt es Vermicelles. In der Ecke gleich beim Eingang des Stübli befindet sich eine Art Gedenkaltar. Getrauert wird um einen Heimbewohner, der eben erst gestorben ist – im Alter von 80 Jahren. Wenige Schritte vom Stübli entfernt, einfach den Gang hinunter, befindet sich das ehemalige Zimmer von Fabian M., ein kleiner Raum, frisch renoviert mit Eichenparkett, hell, sauber, zweckmässig.

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