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59'000 neue Gönner, 13'793 Einsätze

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat bei den Gönnern deutlich zugelegt. Wegen schlechten Wetters konnten 2013 rund 600 Patientinnen und Patienten nicht aus der Luft versorgt werden.

Will sich nicht mehr vom Nebel aufhalten lassen: Rega-Helikopter
Will sich nicht mehr vom Nebel aufhalten lassen: Rega-Helikopter
Rega

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Rega-Gönnerschaften um 59'000 gestiegen. Das entspricht einer Nettozunahme von 2,4 Prozent. Insgesamt organisierte die Rega 13'793 (-1,2 Prozent) Rettungseinsätze.

Die leichte Abnahme gegenüber dem Vorjahr bewegt sich im Rahmen der zu erwartenden Schwankungen, wie die Rega am Donnerstag mitteilte. In Zukunft will die Rega sich auch von Nebel oder Schneefall nicht von ihren Einsätzen abhalten lassen. Derzeit können pro Jahr rund 600 Patientinnen und Patienten wegen schlechten Wetters nicht aus der Luft versorgt werden.

Umrüsten auf ein neues System

Als ersten Schritt schult die Rega ihre Helikopterpiloten für Flüge mit dem Instrumentenflugverfahren IFR. Damit ist es möglich, nicht auf Sicht, sondern auf Instrumentenbasis zu fliegen. Das Training absolvieren die Piloten zum grossen Teil im neuen Flugsimulator. Bis Ende 2014 werden die Helikopter Augusta Westland Da Vinci auf IFR umgerüstet, wie es in der Mitteilung heisst.

Ausserdem erneuert die Rega laufend die Infrastruktur. So wurden im vergangenen Jahr die beiden Einsatzbasen in Locarno und Zweisimmen neu gebaut. Am Flughafen Zürich wurde die neue Einsatzzentrale in Betrieb genommen und das erneuerte Funknetz mit 42 Stationen ging in Betrieb. In den nächsten vier bis acht Jahren sollen die drei Ambulanzjets vom Typ Challenger CL-604 und die Mittellandhelikopter EC 145 ersetzt werden.

SDA

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