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7-Jähriger blieb ungehört – jetzt reagiert die Politik

Der Ständerat debattiert im März über die Schaffung einer Kinder-Ombudsstelle. Dabei geht es auch um den Fall eines Thurgauer Buben, dessen Rechte missachtet wurden.

Claudia Blumer
Im Fall des Buben wurde Bundesrecht verletzt. Foto: Ennio Leanza/Keystone
Im Fall des Buben wurde Bundesrecht verletzt. Foto: Ennio Leanza/Keystone

Die Probleme schienen zunächst nicht aussergewöhnlich. Als Benjamin* im Herbst 2016 in den Kindergarten kam, machte er, was Kinder manchmal tun. Wenn ihn etwas störte, schlug oder schubste er. Er sei auffällig aggressiv, lautete der Befund. Nach einigen Monaten schloss die Schulleitung Benjamin vom Kindergartenunterricht aus. Die Abklärungsmaschinerie begann zu laufen, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Frauenfeld schaltete sich ein. Sitzungen beim Therapeuten, Aufenthalt in der Tagesklinik, auch eine Tagesschule besuchte Benjamin versuchsweise.

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