Die Grafik zum Jahrhundertbau

Ein Wunderwerk ist der Gotthard-Basistunnel nicht, für Wissenschaftler, Techniker und Handwerker ist er das Ergebnis einer sauberen Planung, enormer Fleissarbeit, von viel Erfahrung und einigen Innovationen.


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Die Flachbahn

Länge der Hauptröhren: 57 km, Abstand der Röhren: 40–70 m , Querverbindungen: 176 , Länge des Gesamtsystems: 152 km, Höhe über Meer: Nordportal: 460 m, Scheitelpunkt: 549 m, Südportal: 312 m, Felsüberlagerung: bis 2300 m, Gesteinstemperatur: bis 50°C , Angestrebtes Tunnelklima: 35°C, 70%Luftfeuchtigkeit, Geschwindigkeit Personenzüge: normal 200 km/h, maximal 250 km/h

Tunnelbau mit Tunnelbohrmaschine

56% wurden mit Tunnelbohrmaschinen erstellt. Diese bauen mit rotierenden Meisseln im kontinuierlichen Betrieb das Gestein ab. Vom Nachläufer aus werden Wände und Decken gesichert. Leistung: 10 bis 56 m pro Arbeitstag, je nach Gestein.

Tunnelbau mit Sprengstoff

44% wurden konventionell erstellt: Bohren von Löchern für den Sprengstoff, Sprengen (400 kg Flüssigsprengstoff pro Vorgang), Abtransport des Materials, Ausweitung und Sicherung des Tunnels. Leistung: 1 bis 12 m pro Arbeitstag, je nach Gestein.

Die Nothaltestellen

Unter Sedrun und unter Faido bestehen Multifunktionsstellen. Hier können Züge die Röhre wechseln, z. B. während Unterhaltsarbeiten. An den Nothaltestellen können die Reisenden z. B. im Brandfall den Zug verlassen und sich in die andere Röhre begeben, die durch Überdruck rauchfrei gehalten wird und von Hilfszügen befahren werden kann.

Die Tunnelschalen

Grafiken: Michael Treuthardt und Claudia Meisterhans (TA). Quelle: Alptransit Mitarbeit: Walter Jäggi

Erstellt: 14.10.2010, 14:21 Uhr

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