Die sieben Kernaussagen von Geri Müller

Das erotische Buch, der Chat, die Scham: Geri Müller erklärte sich in Sachen Selfie-Affäre. Die wichtigsten Quotes aus der PK gepickt – in Text und Video.

«Sie teilte mir mit, sie würde viel Geld bekommen für ihre Geschichte»: Müller an der PK in Zürich. (19. August 2014)

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Müller legte vor rund 50 Medienleuten detailliert dar, wie es zu dieser anfänglich virtuellen Beziehung mit einer 33-jährigen Frau kam. Nachfolgend die sieben wichtigsten Aussagen (siehe auch Video oben):

1. Ein Buch über erotische Fantasien
(Originalzitate) «Ich hatte anfänglich einen Austausch über ihre Arbeit, die sie angab, dass sie ein Buch schreibt; ein Buch und vielleicht ein Film. Ein rein virtueller Austausch. (...) Ein Buch über erotische Fantasien und was solche Fantasien für eine Bedeutung gewinnen können.»

2. «Keine» Liebesbeziehung zu der Frau
«Ich hatte zu keinem Zeitpunkt eine körperliche Beziehung zu dieser Person, schon gar keine Liebesbeziehung.»

3. Das Handy
«Sie sagte mir, ihr Handy sei unter Druck, es wolle gestohlen werden.»

4. Die angebliche Drohung
«Sie teilte mir mit, sie würde viel Geld bekommen für ihre Geschichte, die so gehen würde: ‹Nationalrat stalkt Gymnasiallehrerin und schickt Fotos aus dem Bundeshaus.›»

5. Die Chat-Affäre und der Job
«Ich liess mich nicht beeinflussen (von den Drohungen der Frau, Anm. d. Redaktion). Ich habe meine Amtstätigkeit und meine Verantwortung weiter wahrgenommen.»

6. Der Chat
«Ich möchte klarstellen, dass dieser Chat keine erregende Funktion hatte oder irgendetwas in diese Richtung gegangen ist.»

7. Die Scham
Ich schämte mich vor mir, meiner Partnerin, vor meiner Stadt (...), vor der ganzen Welt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.08.2014, 12:42 Uhr

So begann Geri Müller die Pressekonferenz in Zürich.

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