Egerkinger Komitee droht kurioses Eigentor

Die Aktion zur Lancierung der Vermummungsverbots-Initiative könnte Folgen haben.

Vermummt: Walter Wobmann (r.) und Statisten bei der Lancierung der Initiative für ein Vermummungsverbot.

Vermummt: Walter Wobmann (r.) und Statisten bei der Lancierung der Initiative für ein Vermummungsverbot. Bild: Alessandro della Valle

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Das Egerkinger Komitee um SVP-Nationalrat Walter Wobmann muss mit einer Busse rechnen: Am Dienstag hatte das Komitee auf dem Bundesplatz seine Initiative für ein Verhüllungsgsverbot lanciert – mit vermummten Statisten.

Verschiedene Twitternutzer hatten bei der Kantonspolizei Bern nachgefragt, ob diese Aktion nicht gegen das Vermummungsverbot verstosse. Dieses kantonale Gesetz sieht eine Busse vor, wenn sich jemand bei bewilligungspflichtigen Versammlungen oder Kundgebungen unkenntlich macht. Die Kantonspolizei Bern will den Sachverhalt nun der Staatsanwaltschaft rapportieren, wie sie auf Twitter schreibt.

Ramona Mock, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern bestätigt die Tweets. «Ob und welche Straftatbestände juristisch gesehen zum tragen kommen, muss dann die Staatsanwaltschaft entscheiden.»

(zec)

Erstellt: 17.03.2016, 19:20 Uhr

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